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Phileasson-Saga

ein Heldenepos des Skalden Follker Ohm

Von Phileasson, dem Foggwulf, will ich berichten
Erfahren sollt ihr von jenen kühnen Fahrten
um derer, König der Meere, er genannt.

Höret von seinen tapfren Recken,
die wacker der Gefahren trotzen Seit an Seit
Vernehmet nun ihrer Geschichte Taten.

Im Winter in Thorwal der Streit war entbrannt
zwischen Phileasson, Held dieser Saga,
und thurreichem Beorn, der Blender genannt.

So wäre in Strömen geflossen der Hetleute Blut,
wenn nicht Garhelt die Rekker gen Norden geschickt,
Kopfschwänzler zu erringen in der Schrate Land.

Als Mammut verborgen in feurigem Tal,
auf frostig Eiland, das einst Arjolf umrundt.
Kopfschwänzler sie konnten bezwingen.

Alb-Godi sprach weise und Träne barg Questen Licht.
Dem Strahl sie folgten, über goldenem Himmelsbogen,
bis auf den Turm, die eisige Flamme sie stiessen.

Sie folgten dem Lichte-Schein
bis weit in den Norden
hinauf in die Wolken
zum eisigen Feuerturm
in dem die Erinnerungen leben
und Geheimnisse sich verbergen.

Ihr Weg führte sie vom Himmel in die Tiefen des Meeres
auf dessen Grund dämonische Elfen leben
mit Augen so finster wie die Nacht
von Kreaturen -halb Mensch halb Ungeheuer- bewacht.

Mit ihrem scharfen Verstand und aus der Erfahrung zahlreicher Schlachten
erkannten sie bald, dass sich hier kein Sieg erringen liess.
Sie teilten sich auf in zwei wackere Gruppen
-die einen kämpften und liessen ihr Leben
um den anderen die Möglichkeit zu geben,
sich weiter in den Turm zu begeben,
um das Geheimnis zu lüften.
Ein marmorner Greif bewachte die Pforte.
und keine menschliche Kraft mochte ihn bezwingen.

Doch das liess die Helden nicht zögern!
Im Heldenmut stürzte sich Omar der steinernen Bestie entgegen,
Um seinen Gefährten den Weg zu ebnen,
Der sie dann führte weiter hinab ins dunkle Grauen
zu Bestien, Monstern mit Händen, Scheren und Klauen.

Ein Ort von finsterster Magie erfüllt
Bewacht von den abartigsten Wesen, die je ein Auge gesehen,
bot der Schauplatz der grossen Schlacht von Licht und Schatten,
welche unsere Helden mit Geschick befochten.

-und dabei stiessen sie auf immer finstere Geheimnisse
-undenkbare Geschehnisse!
Sie stiessen auf die dämonische Pforte
und dahinter sammelte sich noch Neblig zwar
aber bereits sichtbar
-der Dreizehnte, Namenlose gar!

Es gibt keinen grösseren Schrecken, keine schlimmere Depesche!
Nur mit Müh und Glück gelang die Flucht aus dem Turm,
um das Unheil zu verkünden.
Legt an Eure Schilde und wappnet Euch
-Im kalten Norden sammelt sich das unheilvolle, namenlose Dunkle.
Und wenn es dann kommt so tretet ihm mit dem Heldenmut entgegen,
Den unsere Helden im Herzen stets hegen.

In funkelnden Hallen und feurigen Tiefen,
das Erbe der Alben im Himmelsturm sie schauten
und schwarz-bleichen Kindern der Buhlin, den Tiefen, entkommen sie warn.

In des Nordens Weite, Finsternis vom Leben trank
doch Siechenmacht durch Heiler Hand bezwang
da Rekker Mut zu Wolfeskinder Sippe stand

Gemeinsam schritt, durch Goblinwall und Elfen Stepp',
auf grossem Karen-Südzug zum tiefen Albenwald,
wo in güldnem Elfenharfen Sang verlorene Geschichte fand.

Die Mannschaft von Kapitän Phileasson

Die Mannschaft von Kapitän Beorn

Zeittafel

Das Jahr 1007 nach Bosparans Fall

30. Hesinde: Das Fest der Wintersommerwende in Thorwal
1. Firun: Auswahl der Mannschaften
2. bis 5. Firun: Vorbereitungen für die fahrt
6. Firun : Bekanntgabe der Aufgaben.
6. bis 8. Firun: Die Ottas verlassen Thorwal. Reise Richtung Olport ohne Zwischenfälle
9. Firun: Die Schiffe geraten in einen Sturm. Phileasson erleidet Schiffbruch im Hafen von Olport.
10. bis 14. Firun: Schiffsreperatur und Zwangsaufenthalt in Olport. Ritual für den Meeresgott.
14. Firun: Phileasson und seine Mannschaft verlassen Olport.
14. bis 25. Firun: Reise nach Yetiland.
25. Firun: Waghalsige Aktion, um das zwischen Eisbergen festgesetzte Schiff zu befreien.
26. Firun: Treffen mit den Versorgungsschiffen vor Yetiland.
2. Tsa: Ankunft im Tal der Donnerwanderer.
3. Tsa: Gefangennahme eines Mammuts durch die Helden.
9. Tsa: Abschiedsfest mit den Yetis. Planung der 2. Queste: Reise zum Himmelsturm am Ende der Welt, ganz im Norden.
10. Tsa: Teilung der Mannschaft: 1. Seefahrer bringen das Mammut zur Kogge. 2. Kapitän Phileasson, die Helden, Raluf, Moha, Volker Ohm, Crottet, Rasgrid und Shaya brechen auf zur Erkundung des Himmelsturms.
12. Tsa: Ankunft an der Felsnadel, Beginn der Himmelstreppe. Nacht auf dem Heiligtum.
13. Tsa: Nurias Träne als Wegweiser im Altar hinterlassen. Reise in Richtung Himmelsturm (2d).
14. Tsa: Ankunft am Elfengrab. Fresko des Elfenkrieges.
17. Tsa: Ankunft in der Stadt Ometheon/ Himmelsturm. Übernachtung im unteren Teil mit dem Köcheremblem.
18. Tsa: Erkundung Himmelsturm nach unten, entdecken Fischdämon in der Tiefe, Wohnräume mit magischer Szene mit Mord an Ometheon, Labor mit Notizen zu Tierversuchen, diverse grosse Paläste der verschiedenen Gilden, Werft, Höhle mit “Portal” durch Greif beschützt.
19. Tsa: Versuchen zusammen mit Phileasson zu bestätigen, dass immer noch Elfen im Turm Wohnen. Treffen Spähtrupp in der Werft, es kommt zum Kampf. Elfen sind bestätigt
20. Tsa: Erkundung des Turmes hinter dem Greifen. Finden Tempel und darunter liegend ein Labor, in dem Chimären gezüchtet werden. Erkundung OP-Saal, Gefängiszellen, Raum mit Chimären und Labor der Dunklen Magierin/ Dunkelelfin Pardona (tötete Elfenkönig) Befreiung von Abdul.
21. Tsa: Flucht vor den drei Eisdrachen über das Eis. Angriff vor dem Elfengrab. Abdul beschwört einen vierhörnigen Dämon. Flucht in Tavias Gastraum und Regenerationszeit von vier Tagen.
25. Tsa: Dankesgottesdienst für Travia.
29. Tsa: Rückkehr aus Travias Gastraum, Treffen mit Birgel. Rückkehr zur Seeadler nach 0,5d Eisschollenspringen
01. Phex: Ankunft mit der Seeadler nach Riva.
02. Phex: Riva: Besuch des Traviatempels. Schaias Prophezeihung: “Wo die Knochen Sumus von vergangenen Zeiten singen, droht der gesichtslose Tod die Flammen des Lebens zu löschen, wappnet Euch gut für einen Kampf, der nicht Stahl gefochten, da nahe scheint des ewigen Weges Ende, geht des Wolfes Weg, denn er wird Euch zur Erkenntnis führen.” Interpretationen: Knochen Sumos - durch Wind klingende Felsen; Gesichtslose Tod - Seuche (Zorganpocken)?; nicht mit Stahl = Heilmittel (eventuell Zwölfblatt, Einbeere); ewiger Weg = Ende des Nivesenvolkes; Wolfes Weg - unklar, Wölfe als Himmelsgötter der Nivesen
04. Phex: Aufbruch der Expedition nach Norburg.
05. Phex: Nivesendorf mit lauter Leichen (Zorganpocken). In der Nacht nähren sich infizierte Goblins, die mit Nahrung versorgt werden.
09. Phex: 170km von Riva entfernt Siedlung Leikinen.
14. Phex: Felsnadeln des Tenios. Grosses Nivesenlager mit Zorganpocken.
xx. Phex: Festmahl mit den Nivesen, Vorbereitung Viehtrieb.
01. Pereine: Aufbruch gen Norburg.
xx. Pereine: Erfolg im Kampf mit dem Silberlöwen (Säbelzahntiger).
21. Pereine: Zwischenstop in Gerasim.
23. Pereine: Lawinenvorfall an der Gelben Sichel. Expedition ins verborgene Tal der Goblins, um die Karäne zu suchen.
xx. Pereine: Drachenangriff in der Grünen Ebene.
29. Pereine: Ankunft am Wahnfried Ask, Fluss Born (4 Tage Rast).
31. Pereine: Befreiung zwei Nivesen aus Norburg. Rückkehr zum Nivesenvolk.
07. Ingerim: Ankunft am Feenwald. Harfenklänge in der Nacht.
08. Ingerim: Birgel, Eilif, Olgard, Crottet, Ohm und der Moha kommen aus dem Wald zurück, in dem sie über Nacht waren. Dort haben sie eine ganze Woche erlebt, nachdem sie zuerst Schwierigkeiten hatten, überhaupt in den Wald zu kommen. Die Lichtelfe Niam Goldhaar, die sich vor gut 2500 Jahren in den Zauberwald Silvanden Fae'den Karen zurückzog, lädt die Helden auf ihre Insel Oisin im See Duan ein. Bei der Überfahrt erblickt Birgel im See die alte Hochelfenstadt Tie'Shianna, wie sie vor ihrem Untergang aussah. Niam hielt das Schicksal der Hochelfen mit dem Fall der Städte für abgeschlossen, der Bericht der Helden aus Ometheons Turm zeigt ihr, dass sie falsch lag. Sie warnt vor dem dhaza, dem Namenlosen, und bezeichnet Bhardona als seine Dienerin. In den Helden vermutet sie göttergesandte Boten, die vermutlich diese Botschaft schnell an verschiedene abgelegene Orte tragen sollen. Birgel überlässt Niam die verfluchte Knochenkeule aus dem Weissen Berg zur Verwahrung. Niam ihrerseits kann Olgards Waffe benennen und händigt Eilif einen magischen Beutel mit Heilkräutern aus. Über den Untergang von Tie'Shianna kann sie berichten, dass das Opfer von Elfenkönig Fenvarien und seinen Getreuen vielen Elfen das Überleben ermöglichte. Die meisten gelangten nach Westen in die Welt hinter den Nebeln, während die Vindha'a Lariels ihre Freiheit auf dem Rücken der Pferde fanden. Nur die Shiannafeya kehrten zu den Ruinen des in der Wüste versunkenen Tie'Shianna zurück und waren nie mehr gesehen.

dsa/start.txt · Last modified: 2019/09/05 17:59 (external edit)